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Sweet Smarthome – wie Smart City unser Leben ändern kann

Smart City – weltweit werden im Jahr 2017 ca. 90 Millionen Menschen in intelligenten Häusern leben. Im Jahr 2020 tauschen ca. 50 Milliarden verbundener IP-Geräte ihre Daten mit Serviceplattformen aus*. Die geschätzten Umsatzmöglichkeiten von Internet of Things (IoT) Lösungen, besonders damit in Verbindung stehende Dienstleistungen, steigen weltweit bis 2020 auf ca. 250 Milliarden € im Jahr. Datensicherheit und Bandbreite bleiben auch weiterhin die größten Herausforderungen.


Ein kurzer Ausblick auf die vernetzte Stadt


Wie lange habe ich wohl geschlafen und was hat mich gerade geweckt? Ich blicke auf mein Display. Ah, das Auto steht in 30 Minuten bereit. Habe ich es bestellt? Ach ja, das Konzert im Entertainment Center. Wie gut, dass ich mich um die ganze Koordination nicht mehr kümmern muss. Seit das StadtApp mich als kulturbewusste Einwohnerin mit Hang zum individuellen Fahren entdeckt hat, bekomme ich ein abwechslungsreiches und spannendes Stadtleben angeboten. Natürlich finde ich es immer noch kritisch, wie viele meiner Daten ständig erfasst und durch die Gegend gesendet werden. Der Vorteil: die Veranstaltungen sind gut aufeinander abgestimmt und fügen sich wundersam in meine Pläne von Meetings und Workshops ein. Buchung und Bereitstellung der Fahrzeuge, sowie die entsprechende audiovisuelle Einstimmung laufen darüber.

Eine coole Idee, war es auch die Lieferungen des Biomarktes mit der Fahrzeugbereitstellung zu kombinieren, so werde ich also die Kühlbox noch schnell in die Wohnung bringen und bin nach Haydn und Brahms Variationen frei für einen entspannten Abend voller Überraschung. Wer weiß, wohin es uns nachher noch zieht …


Smart City Lego


„Wohnungsakkus“,  eCity-Netz, Stromspeicherung und Serverausfälle


Wie viel Energie ist eigentlich noch im Speicher? Für Dusche und Heizung reicht es. Die Anschaffung des „Wohnungsakkus“ lohnte sich auf jeden Fall. Bereits nach drei Jahren im stadtwerkeigenen eCity-Netz verdiente ich das erste Geld damit. Die neue e-Broker Portalsoftware der Stadt ist inzwischen auch recht sicher. Stromspeicherung bei preiswertem Angebotsüberschuss und Abgabe bei großer Nachfrage, führen besonders in den Urlaubszeiten, wenn ich 90% des Speichers freigeben kann, zu einem kleinen Einkommen. Zu Beginn gab es ja immer wieder Serverausfälle** von Smarthome Systemen und geschwiegen wird bis heute über die Sicherheitslücken der Hausnetzwerke!

Doch ist der Verbrauch in der Stadt auch zurückgegangen. Fast überall sind die hauseigenen Wind- und Photovoltaikanlagen installiert, die bedarfsgeregelte LED Straßenbeleuchtung und die optimierten Verkehrsverbindungen zwischen den einzelnen Stadtteilen und bis ins Umland, haben dabei viel geholfen. E-mobilität und selbststeuernde Autos – was muss das damals für ein Aufwand gewesen sein, als die Individualbusse in PKW Größe eingeführt wurden?

Glücklicherweise war das Sicherheitsdenken der Menschen zu allen Zeiten sehr groß: „Wenn die Stadtsoftware weiß, dass ich übers Wochenende zum Wandern fahre, was passiert dann bei mir zu Hause?“ Die Antworten waren so verblüffend! In etwa hieß es damals, die sensorische Wohnung verringert den Energieverbrauch bei Heiz- und Kühlungsaufwand. Doch mehr noch, die städtisch bereitgestellte Wassermenge wird verringert und die Sensor- und Kameraüberwachung auf den Tag ausgeweitet. Der Aufzug wird gewartet. Sogar die benachbarte Sauna bekommt eine Mitteilung. Sie können ihren Ruhebereich endlich renovieren. Warum? Man wusste, dass es der ideale Termin ist, denn 60% der Nachbarn und damit 90% der Saunabesucher, sind ebenfalls ins lange Wochenende unterwegs. Muss ich noch sagen, dass die Spuren der Ausfallstraßen entsprechend dem Aufkommen angepasst werden und die Fahr-ins-Land-Verbindungen entsprechend im schnelleren Takt fahren?


Aber das ist nur ein Aspekt, der mein Leben erleichterte.


Erinnern Sie sich noch an die Schwierigkeit, Termine zu bekommen? Das betraf doch fast alles, Umzug, Autoummeldung, Kontrolluntersuchung, Zahnarzt, Kitaanmeldung, Klempner … immer diese Anrufbeantworter und dann das Vertrösten auf das nächste Quartal oder Jahr. Anders geworden ist es mit der kommunalen e-Verwaltung. Seit Behörden und Dienstleister zu gut 90% vernetzt sind wird der Service zentral terminiert. Es hat sich alles merklich entspannt und Termine sind aus einer Hand tagesaktuell zu bekommen. Auch hier ist Sicherheit das neuralgische Thema, denn keine Suchmaschine der Welt darf erfahren, wie es mir geht und warum ich schon zweimal beim Ultraschall war. Sonst bekomme ich ja nur noch Werbung mit Babysachen ins Postfach.

Huch, was ist das jetzt für ein Geräusch? Ach, die Grünflächenberegnung. Dann kann ich den Regenschirm zu Hause lassen. Dass hier kein Wassertropfen verschwendet wird und „bedarfsgerecht“ ein allgemeines Zauberwort geworden ist, können sie ahnen. Was dem voraus ging? Das Denken in IT und Verwaltung gingen Mitte der 2010er Jahre genau in die richtige Richtung: alle Kraft in IT-Sicherheit und Zuverlässigkeit der Netzwerkstrukturen. Ah mein Auto meldet sich, ich werde dann mal los.


*(Gartner www.gartner.com/newsroom/id/2688717)
**(http://goo.gl/MyPfn5)

Bild: von Miriam Guterland (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

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